Powershell: Hyper-V hosts mit ausstehenden Neustarts (pending Reboots) erkennen, evakuieren und automatisiert Neustarten

eingetragen in: Hyper-V, Powershell, Windows | 0

Versetzt Hyper-V hosts mit pending reboots in den Wartungsmodus, startet diese neu und deaktiviert anschließend den Wartungsmodus wieder
Damit einher geht die Evakuierung der VMs vor dem Reboot und eine abschließende Clusteroptimierung:

 

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Reboot-PendingBootSCVMHosts Skript
Versetzt Hyper-V hosts mit pending reboots in den Wartungsmodus, startet diese neu und deaktiviert anschließend den Wartungsmodus wieder
Damit einher geht die Evakuierung der VMs vor dem Reboot und eine abschließende Clusteroptimierung
Ersteller:       Oliver Sommer
———————————————————————————#>

Clear-Host

$VMHostNoClusters = $null
 $VMHostNoClusters =@()

$VMHosts = $null
 $VMHosts =@()

<# ---- Start Auskommentieren bei Verwendung der automatischen Hostliste weiter unten.       -----
 ## ---- Bei Verwendung der auto Hostliste einfach das in der nächsten Zeile am Ende nach # folgende > entfernen! -----
 #

$VMHosts += "Host012"
$VMHosts += "Host023"

<# ---- Ende Auskommentieren bei Verwendung der Auto Hostliste weiter unten -----#>

<# ---- Start Auskommentieren bei Verwendung der manuellen Hostliste weiter oben.            -----
 ## ---- Bei Verwendung der manuellen Hostliste einfach das in der nächsten Zeile am Ende nach # folgende > entfernen! -----
 #>

# Automatisiertes Bestimmen welche Hosts 'Pending Reboots' haben:

Write-Host "Alle Host der Domäne auf pending Reboot prüfen:" -ForegroundColor Green

$AllVMHosts = Get-SCVMHost

foreach ($AllVMHost in $AllVMHosts)
 {
 Write-Host
 Write-Host "Bestimme pending Reboot für: " $AllVMHost
 $PendingHost = Invoke-WmiMethod -ComputerName $AllVMHost -Namespace "ROOT\ccm\ClientSDK" -Class CCM_ClientUtilities -Name DetermineIfRebootPending

If ($PendingHost.RebootPending -eq $true)
 {
 write-Host "Pending reboot: " $PendingHost.RebootPending -ForegroundColor Yellow
 $VMHosts += $PendingHost.__SERVER
 Write-Host "Füge" $PendingHost.__SERVER "der abzuarbeitenden Hyper-V Host Liste hinzu!"
 }
 Else
 {
 write-Host "Pending reboot: " $PendingHost.RebootPending -ForegroundColor Green
 }
 }

<# ---- Ende Auskommentieren bei Verwendung der manuellen Hostliste weiter oben -----
 #>

Write-Host
 Write-Host "Hyper-V Hosts mit Pending reboot:" -ForegroundColor Yellow

foreach ($VMHost in $VMHosts)
 {
 Write-Host $VMHost

# Hole Hostobjekt zu jedem Host mit Pending Reboot, der Clustermitglied ist
 $VMHostobject = Get-SCVMHost -ComputerName $VMHost
 if ($VMHostobject.HostCluster -eq $null)
 {
 $VMHostNoClusters += $VMHost
 }
 }

# Warnung ausgeben, falls nicht geclusterte Hosts erkannt wurden:
 If ($VMHostNoClusters -ne $null)
 {
 Write-Host
 Write-Host "Hosts die nicht Teil eines Hyper-V Clusters sind werden Fehler beim Wartungsmode Job erzeugen!" -ForegroundColor Red
 Write-Host "Die nicht geclusterten Server lauten:" -ForegroundColor Yellow
 Write-Host $VMHostNoClusters -ForegroundColor Yellow
 Write-Host
 }

# Cluster array variable init, für späteres ClusterOptimizing
 $VMHostClusters = $null
 $VMHostClusters =@()

#Write-Host ------------------------------------------------
 Write-Host
 Write-Host "Start der Abarbeitung:" -ForegroundColor Yellow

ForEach ($VMHost in $VMHosts)
 {
 $VMHostobject = Get-SCVMHost -ComputerName $VMHost
 Write-Host
 write-host Durchlauf für $VMHost : -ForegroundColor Green

$MModeHost = $false

Write-Host Bestimmen ob Host $VMHost bereits im MaintenanceMode ist...
 If ($VMHostobject.Overallstate -eq "MaintenanceMode")
 {
 $MModeHost = $true
 Write-Host $VMHost ist bereits im MaintenanceMode! -ForegroundColor Yellow
 }
 Else
 {
 Write-Host $VMHost bisher NICHT in MaintenanceMode!
 }

If ($VMHostobject.HostCluster.Name -ne $null)
 {
 Write-Host
 write-host $VMHost ist Node im Cluster $VMHostobject.HostCluster.Name
 $VMHostClusters += $VMHostobject.HostCluster.Name

<# Falls der Host durch Netbackup oder anderes VMs im (locked) mode haben sollte, hilft die folgende
 # Kill VMMs und start VMMs Routine ggf. dabei die VMs doch verschieben zu können
 #

# Kill Prozess Virtual Maschine Management Service
 Write-Host
 Write-Host Kill Prozess VMMs auf $VMHost
 Invoke-Command -ScriptBlock {Stop-Process -name vmms -Force} -ComputerName $VMHost

# Start Prozess VMMs
 Write-Host
 Write-Host Start Prozess VMMs auf $VMHost
 Invoke-Command -ScriptBlock {Start-Process vmms} -ComputerName $VMHost

Write-Host
 Write-Host 10 Sekunden Pause zum Start des VMMs Service und Erkennen in SCVMM
 Start-Sleep -Seconds 10
 #

# Refresh Host, damit die SCVMM Verbindung wieder hergestellt ist bevor
 # Maintenance Mode aktiviert wird

Write-Host
 Write-Host Führe Refresh-VMHost aus um die SCVMM Verbindung nach Kill VMMs sicherzustellen
 Read-SCVMHost -VMHost $VMHost >$null
 #>

# Maintenance Mode im Cluster
 Write-Host
 write-Host Evakuierung und Wartungsmode von $VMHost wird eingeleitet.... -ForegroundColor Yellow

If ($MModeHost -eq $false)
 {
 Disable-SCVMHost -VMHost $VMHost -MoveWithinCluster >$null
 }

If ($VMHostobject.Overallstate -eq "MaintenanceMode")
 {
 Write-Host
 write-Host Neustart von $VMHost wird eingeleitet.... -ForegroundColor Yellow
 Restart-SCVMHost -VMHost $VMHost -Confirm:$false >$null

# Härteres Herunterfahren via iRMC/iLO mit -UseOutOfBandChannel ggf. wie folgt:
 # Restart-SCVMHost -VMHost $VMHost -UseOutOfBandChannel -RunAsynchronously
 }

If ($MModeHost -eq $false)
 {
 # Maintenance Mode beenden
 Write-Host
 write-Host Wartungsmode von $VMHost wird beendet.... -ForegroundColor Yellow
 Write-Host
 Enable-SCVMHost -VMHost $VMHost -RunAsynchronously >$null
 }
 Else
 {
 Write-Host $VMHost "befand sich vor dem Skritplauf schon im Maintenancemode, daher wird dieser nicht beendet..." -ForegroundColor Yellow
 }
 }
 else
 {
 Write-Host
 write-host $VMHost ist nicht geclustered!! -ForegroundColor Red
 }

write-host ------------------------------

}

# Cluster array variable sortieren und mehrfache Einträge entfernen, für anschließendes ClusterOptimizing
 $Clusters2Optimize = $VMHostClusters | Sort-Object -Unique

Write-Host
 Write-Host "Alle Cluster der Hyper-V Hosts mit Pending Reboots:"
 Write-Host $Clusters2Optimize

ForEach ($VMHostcluster in $Clusters2Optimize)
 {
 Write-Host
 Write-Host Opimierung für $VMHostcluster starten... -ForegroundColor Yellow

$hostCluster = Get-SCVMHostCluster -Name $VMHostcluster
 Start-SCDynamicOptimization -VMHostCluster $hostCluster >$null
 }

#>

Inplace Upgrade von TP5 auf die RTM Version von Windows Server 2016

eingetragen in: 2016, Hyper-V, Windows | 1

Zum Ende der Betaphase von Windows Server 2016 stellte sich die Frage, ob unsere produktiven Testsysteme Smile alle neu aufgesetzt werden mussten oder ob man ggf. ein Inplace Upgrade von der TP5 auf RTM machen kann.

Heute hatte ich Gelegenheit dies relativ gefahrlos an einem Backupserver einfach mal zu testen:
(kurz Form des Ergebnis –> Geht!)

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Also VMs heruntergefahren und Update dann fortgesetzt.image

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Zur Info:
Es handelte sich um Hyper-V Hosts mit wenigen VMs drauf.

Replikationseinstellungen und auch sowas wie die Windows Server Sicherungs Einstellungen blieben erhalten und weiterhin aktiv.

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Powershellskript von UNC Pfad wirft "not digitally signed" Fehler

eingetragen in: GPO, Powershell, Windows | 0

Von einer UNC/Freigabe geöffnete und ausgeführte PS Skripte führen zum o.g. Fehler. Lokale Kopien derselben Skripte funktionieren einwandfrei.

Dieses Problem könnte durch eine fehlerhafte GPO der „InternetExplorer“ Settings verursacht worden sein.

Man kann unter den IE „Internetoptionen“ auf der Registerkarte „Sicherheit“ unter „lokales Intranet“ sichere „Sites“ eintragen, dort könnten z.B. die lokalen Domänen mit den UNC Pfaden eingetragen werden.
Ist diese aber leer, so ist die entsprechende GPO evtl. nicht korrekt gescoped (ggf. auf „authenticated user“).

Im vorliegenden Fall wurde die GPO zur Überarbeitung auf einen einzelnen Rechner gescoped und beim Veröffentlichen dann nicht korrekt um-/eingestellt.

Windows 10: Maus Stottern/ Hänger/ Ruckeln/ springt/ zuckt/…

eingetragen in: 10, Hardware, Windows | 17

Ich hatte seit einiger Zeit das interessante Phänomen, dass immer wenn ich meinen Rechner neugestartet, aus dem Ruhezustand oder Energiesparmodus aufgeweckt habe (oder einfach auch quasi gefühlt immer wenn ich anfing den Rechner zu benutzen), der Mauszeiger sich nur stotternd und mit starken Verzögerungen über den Bildschirm bewegt hat. Dabei war es egal, ob ich die Funkmaus (Microsoft Arc Touch Bluetooth) oder das Touchpad oder den TrackPoint verwendet habe. Auch ein Ausschalten einzelner oder mehrerer Zeigegeräte (Maus, Pad, Point) zeigte keine Wirkung, das Stottern blieb.
Das Problem verschwand aber sobald ich den Taskmanager (taskmgr) aufrief, z.B. über STRG+ALT+ENTF oder rechtsklick auf die Taskleiste, und im Vordergrund, also als aktive Anwendung) laufen hatte.
Sobald der Taskmanager im Hintergrund war, fing die Maus umgehend wieder an zu stottern.

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Symptome:

  • Mauszeiger bleibt im Takt von 0,3-0,5 Sekunden „hängen“ und springt dann weiter
  • Mauszeiger bleibt stehen und bewegt sich dann soweit weiter wie die Maus bewegt wurde
  • Mauszeiger bewegt sich verzögert immer noch weiter bis zur Endposition, obwohl das Zeigegerät schon lange in Ruhe ist (nicht mehr bewegt wurde)
  • sobald der Taskmanager aufgerufen wird und als aktive Anwendung fokussiert ist, verschwindet das Stottern kurzzeitig, kehrt aber zurück sobald der Fokus nicht mehr auf dem Taskmanager liegt

Erinnert gefühlt habe ich mich dabei an frühere Erfahrungen mit Remote KVM Lösungen wie iLO/IRMC/VNC/RDP/Teamviewer/etc., wenn eine sehr langsame bzw. mit hohen Latenzen behaftete Internetverbindung oder WAN Verbindung wie ISDN zu dem entfernten Rechner bestand.
Ein Arbeiten mit diesen Sprüngen und Verzögerungen der Maus war nahezu unmöglich bzw. erforderte sehr viel Geduld bei der Positionierung derselben.

Nachdem das Problem auch mit dem Windows 10 TH2 nicht verschwand, sondern eher (gefühlt) noch schlimmer wurde fand ich dann heute, nach einiger Recherche, die Lösung zu meinem Problem, welches wohl auch viele andere, unter anderem viele Besitzer von Acer PCs/AllinOne, HP und Lenovo Geräten haben, in diesem englisch sprachigen Forumsbeitrag:
http://www.tenforums.com/drivers-hardware/14107-windows-10-mouse-lagging.html

Kurz gesagt ist eine App des Soundkarten Treibers der Firma Realtek für das Problem verantwortlich, die FMAPP.exe unter c:\Program Files\Realtek\Audio\HDA\.

Diese fand ich im Taskmanager unter den Prozessen:

image

 

per Rechtsklick mit der, dort ja nicht stotternden, Maus kann man den Task beenden, was bei mir zu einer umgehenden Normalisierung der Mausbewegungen führte:

image

 

Damit die App nicht beim nächsten Windows Start automatisch wieder gestartet wurde, habe ich die ausführbare Datei im oben genannten Pfad (c:\Program Files\Realtek\Audio\HDA\) in FMAPP.exe.org, also um die Endung .org erweitert, umbenannt.

Ich habe, so wie viele Benutzer des Forums auch berichteten, bisher keine Nachteile festgestellt, insbesondere die Soundausgabe funktioniert bisher weiterhin wie gewünscht und erwartet.

DNS Konfiguration aller Active Directory Directory Services (AD DS) Computer ändern

eingetragen in: Core, Powershell, Windows | 0

Die Aufgabe hier war letztlich verhältnismäßig simpel:

Ändere (ersetze) die bisherige DNS Server Konfiguration aller VMs einer Umgebung in vorgegebene neue DNS Server.

Eine tolle Aufgabe für ein kleines PowerShell-Skript (oder einen Praktikanten 🙂 ) dachte ich mir und schrieb das folgende PS Script zusammen:
(inline Kommentare sollten zur Erläuterung ausreichend sein)

Clear-Host
# AD Computer Suchkriterien definieren, damit nicht alle geändert werden, nach Bedarf anzupassen
# Get—ADComputer -FiIter {OperatingSystem —Like ‚*Server*‘ -and Name -like „VM*“‚} select —Expand DNSHostName
$ServerVMs = Get—ADComputer -Filter {OperatingSystem —Like ‚*Server*‘ -and Name -like ‚VM*‘} | select —Expand DNSHostName

# neue DNS Server in Array SDNS schreiben
# weitere DNS Server durch weitere +=  Zeilen hinzufügen falls nötig!

$DNS =@()
$DNS += „DNS-Server1-IP-Adresse“
$DNS += „DNS-Server2-IP-Adresse“

ForEach ($ServerVM in $ServerVMs)
{
Write-Host Alle NICs in $ServerVM abfragen
Get-WmiObject Win32_NetworkAdapterCOnfiguration -ComputerName $ServerVM | where{$_.IPEnabled -eq $true -and $_.DHCPEnabled -eq $false}
$NICs = Get-WmiObject Win32_NetworkAdapterCOnfiguration -ComputerName $ServerVM | where{$_.IPEnabled -eq $true -and $_.DHCPEnabled -eq $false}

Write-Host DNS Servereinträge in allen NICs von $ServerVM ändern

ForEach ($NIC in $NICs)
{
Write-Host Bisherige DNS Server:
$NIC.DNSServerSearchOrder

# neue DNS Server in Netzwerkkarten Konfiguration eintragen
$NIC.SetDNSServerSearchorder($DNS)
}
}

Servermanager in Windows Server 2016 TP3 Core installieren

eingetragen in: 2016, Core, Powershell, Windows | 0

In der aktuellen TP3 von Windows Server 2016 gibt es (leider) die MinimalGUI Setupoption nicht mehr, sondern nur noch “Core” oder “Full GUI”, wobei letzteres alles mögliche installiert, also z.B. auch Handschrifterkennung und Mediageschichten, die für eine RemoteDesktop (Terminalserver) Installation sinnvoll sein mögen, aber nicht für die meisten anderen Server:

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Bei Core gibt es den Servermanager nicht, der in der MinimalGUI Variante vorheriger Betaversionen autoamtisch installiert wurde.
ich habe die MinimalGUI Variante zu schätzen gelernt, da man damit eigentlich alles administrative machen konnte was ich bisher benötigt habe, ohne viel Ballast in der Installation zu haben.

Also habe ich mit dem aktuellen TP3 Build 10514 einfach wieder die Variante ohne GUI (Core) installiert und mit folgendem Befehl die Servermanager GUI nachinstalliert:

Install-WindowsFeature -Name RSAT -Source wim:D:\sources\install.wim:4

clip_image001

Dann z.B. mittels “shutdown –r –t 0” neustarten und nach dem Anmelden erscheint nicht nur die administrative CMD.exe, sondern auch der ServerManager:

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Von hier ausgehend kann man dann wie bisher gewohnt (MinimalGUI) den lokalen und remote Server administrieren.

HowTo clean your disk from previous “Windows” folders like $Windows.~BT and Windows.old

eingetragen in: 10, Windows | 0

Open Start menu and type (search) for “Free up”, which should return the “Free up disk space by deleting unnecessary files” control panel item:

image

 

Start and let it scan your disk for files that might be deleted without harming the functionality of your system.

It will return a list like this:

clip_image001

If you also want to remove the windows.old and .bt folder you need to also scan for “Systemfiles” using the button that requires administrative rights.

It will return a list of potentially unneeded files and folders and lets you pick and choose which ones you want to keep or remove from your installation.

One of these should be “Previous Windows installation(s)” which has had a size of 17.7GB and eventually even 31.3GB on my disk as you can see here:

image

 

image

 

Also the “temporary Windows installation files” might be safely deleted and seem to correspondent with the $Windows.~BT folder:

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Clicking ok, let’s you think about it again by asking the “are u sure” question:

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It might not totally remove the Windows.old folder, but almost. (it left some files with a total of 1.4MB behind on my computer, which I moved to a TEMP folder to get them out of sight on the root of C till I have time to take over ownership and than be able to delete those leftovers, too.